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Erdbeerfahrt 8. Juli 2010

Die diesjährige Erdbeerfahrt war ein voller Erfolg: super Wetter & viele gutgelaunte Teilnehmer! Mit insgesamt 40 Mitgliedern von LFRG / LRG haben wir uns auf den Weg zum Possehlpark gemacht.
Echt stark vertreten waren auch die Anfänger dieser Saison - sie waren ganz begeistert davon, wie schön Rudern bei solch optimalen Wetterbedingungen ist. War doch die Schnupperkursphase eher
von Regen, Kälte und Wind geprägt. Nun aber war es 30°C warm, windstill, .... so war auch der Rückweg von einem herrlichen Sonnenuntergang geprägt. So darf es im nächsten Jahr wieder werden!!!! Vielen Dank an alle fürs Kommen!!!

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Wanderrudertreffen 2009 / 2010

Dieses Jahr habe ich mal wieder die Lübecker Fahnen beim Wanderrudertreffen hochgehalten. Unser aller DRV-Vorsitzender Siegfried Kaidel hat mal gesagt, Wanderrudertreffen ist Kult. Das scheint sich bei uns noch nicht rumgesprochen zu haben.
Was ist das Wanderrudertreffen? Wie der Name schon sagt, ein Treffen der Wanderruderer. Aus ganz Deutschland kommen sie jedes Jahr im September (meist leider an dem Wochenende an dem bei uns Interne Regatta ist) zusammen. Immer woanders, je nachdem welcher Verein das Treffen ausrichtet. Freitags abends geht es los mit Essen und Klönen und Musik. Man trifft massenweise andere Wanderruderer und kann sich austauschen was andere so für Wanderfahrten gemacht haben und was für das nächste Jahr in Planung ist. „Massenweise“ ist dabei wörtlich zu nehmen,  es kommen zu so einem Treffen zwischen ca. 200 (dieses Jahr in Magdeburg) und ca. 800 (letztes Jahr in Berlin) Leute. Samstags kann man sich entscheiden, ob man den Tag auf dem Wasser oder an Land verbringen möchte.  Die riesige Armada von oft 100 oder mehr Ruderbooten ist schon ein toller Anblick. Der ausrichtende Verein organisiert für das Wanderrudertreffen eine Tagesfahrt auf seinem Heimatgewässer. Die Mannschaften werden vom Ausrichter eingeteilt, so dass man üblicherweise mit Leuten in einem Boot sitzt die man noch nicht kennt. Das Wanderrudertreffen ist also auch eine Kontaktbörse ersten Ranges. Wer lieber an Land bleibt, bekommt als Landprogramm meist eine Stadtrundfahrt und die örtlichen Sehenswürdigkeiten geboten, oft geht es dann auch noch per Fahrgastschiff auf´s  Wasser damit man wenigstens einen Blick auf die Ruderboote erhaschen kann (der Stadtführer in Köln vor ein paar Jahren nannte das sinnigerweise „Böötchen gucken“). Abends trifft man die Ruderer wieder und es gibt eine Fete mit Essen und Tanz und Disko für die Jugend. Sonntag morgens findet der Festakt des DRV statt, auf dem die Vereinswanderruderpreise und die Äquatorpreise vergeben werden. Und zum Ausklang Frühschoppen beim ausrichtenden Verein.Die Struktur des Programms ist immer dieselbe, aber dadurch dass es immer ein anderer Ort ist ist trotzdem für Abwechslung gesorgt. 2010 wird Kleve das Treffen ausrichten.  Was die so planen ist im Internet zu sehen unter www.wrt2010.de. Dort gibt es auch die Anmeldeformulare. Kleve ist der erste Ausrichter, der bei  den Kosten einen Frühbucherrabatt für die Übernachtungskosten anbietet.
Antje Göllnitz

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Wo ist eigentlich Strasen?
 

Das haben wir uns auch gefragt. Strasen ist ein beschauliches Örtchen im Naturpark Stechlin-Ruppiner-Land. Bis wir kamen…

 

Nach dem wir am Donnerstag die Boote auf dem Hänger bestens verzorrt hatten (natürlich mit freundlicher männlicher Unterstützung) machten wir uns auf den Weg gen Osten. In der Nähe von Mirow stockte plötzlich auf der Landstraße der Verkehr auf Grund eines beginnenden Open Air Konzertes. 70.000 (!) Freiluftfanatiker waren dabei ihre Zelte aufzubauen um das Wochenende auf Luma und Isomatte zu verbringen. Was uns aber weise lächelnd weiter fahren ließ, da wir ja wussten dass uns gemütliche Betten im „Hotel zum Löwen“ erwarten würden.

 

Der Löwe ist eine zum Hotel umgebaute alte Wassermühle, die das Motto hat: „Alle reden von der guten Lage, wir haben sie!“ Was wir nur zu gut bestätigen können.

 

Am Samstag bei anfänglich recht trübem Wetter, ging die Rudertour gut gestärkt endlich los. Vom Frühstückstisch direkt in die Boote, denn sie lagen schon fertig aufgeriggert im hoteleigenen Hafen.

 

 

 

Unsere Fahrt begann auf dem Pälitzsee weiter über Labussee, Gobenowsee und Rätzsee. Die Seen waren  verbunden durch malerische mit Seerosen bewachsenen Kanälen. In Fleether Mühle, einer Umtragestelle, machten wir Mittagspause und waren die absoluten Exoten unter den unzähligen Kanuten. Wieder auf dem Wasser, jetzt bei strahlendem Sonnenschein auf dem Vilzsee kam plötzlich von der Steuerfrau das Kommando:“ Moment mal… da kommen ein paar Schnuppies. Wo kommen die denn her?“ und PLATSCH! Da waren sie auch schon an den Auslegern und am Boot angelangt. Wisst ihr jetzt auch worum es bei dem Kommando ging? Die Ruderinnen wussten es dann…

 

An der Canower Schleuse, in der auf der Hintour noch die Motorboote vom Schleusenwärter bevorzugt wurden, waren es nun auf einmal die Ruderboote… woran das wohl gelegen hat?

 

 

Für den Abend hatten wir uns im Dorf in einer wunderschönen alten, mediterran umgebauten Scheune zum Essen angesagt. Durch Anfeuerungsrufe: „ Auf uns wartet ein GURKENCREMSÜPPCHEN mit SAHNEHÄUBCHEN“ waren wir starken Schlages bald am Hotel zurück. Nicht nur das genossene Süppchen war erste Sahne, das ganze Ambiente des Hauses hat uns einen schönen Abend beschert.

  

 

  

Am Sonntag passierten wir dann die fast hoteleigene Schleuse um noch eine kleine Fahrt in die entgegen gesetztete Richtung, durch den Ellenbogensee zu machen.  Leider verging wie immer die Zeit viel zu schnell und wir machten uns nach einem ausgiebigen Mittagspicknick (vielen Dank an das Katering-Team) wieder daran die Boote zu verpacken. Dank unserer versierten Hängerfahrerin, die so einige enge Kurven gemeistert hat, kam die Ausrüstung (und wir natürlich auch) wieder gut in Lübeck an.

 

Unser Fazit: wir wissen nun wo Strasen ist und fahren wieder hin!

 

Auf diesem Weg noch mal ein herzliches Dankeschön an unsere Organisatorin. Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei.

 

Gaby Langnau, Stefanie Johannsen

 

 
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