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Impressionen

Berichte/ Impressionen 2019

Svea gewinnt die LN-Sportlerwahl als Talent 2019

Sylvesterrudern 2019

Rudern gegen Krebs

Interne Regatta – Kochlöffelachter

Svea gewinnt mit dem Achter Silber in Tokio!

Svea auf dem Weg nach Tokio

Bootstaufe LEAF

Erdbeerfahrt 2019

Svea fährt zur World Rowing Junior Championship nach Tokio

Schnupperkurs 2019

Anrudern 2019

Berichte/ Impressionen 2018

Saisonabschlussfahrt 2018

Schaalsee 2018 ... und wie war’s diesmal?

Am Freitag, dem 22.06. erscheinen  alle pünktlich und in freudiger Erwartung auf dem Bootsplatz, einzig Susanne hat eine kleine Sorgenfalte auf der Stirn: Die Wettervorhersage spricht von Regenschauern und orkanartigen Böen: Wie würden wir den Ratzeburger See überqueren können?? Warum ausgerechnet an diesem Wochenende, es war doch sechs Wochen lang sommerlich warm und schön?
Erstmals nach ungefähr 12 Schaalseetouren werden auch von den alten Hasen Cornelia und Susanne Rettungswesten nicht nur eingepackt sondern auch getragen (danke an den LFRG Vorstand, der zum allgemeinen Gebrauch Rettungswesten angeschafft hat!). Und los geht’s noch bei Sonnenschein aber schon heftigem Wind, der uns aber bis Rothenhusen nicht weiter stört.
Nach kurzer Pause und Stärkung müssen  wir hart unter Land am Westufer des Ratzeburger Sees entlang rudern: Es hat in der Tat etwas abenteuerliches:
Am Himmel toben dunkle Wolken, die Wellen schaukeln uns hin und her und es spritzt von oben und von unten. Im Froschkönig fühlt sich der harte Kern der Wilden 13 wie auf einer einsamen Expedition und fantasiert schon, dass Boot und Gepäck langsam auf den Grund des Sees sinken. Aber es passiert nichts und nach gefühlten Stunden taucht endlich der Ratzeburger Dom am Horizont auf und wir landen glücklich am Steg der Ruderakademie.  Dort empfängt uns Esther, die uns als selbsternannter Landdienst auf dem Fahrrad begleitet, außerdem Marijke, Werner, Jörn und Henning, die  an dem Workshop Videoanalyse teilnehmen und bevor sie entspannt zum Essen gehen, doch noch warten, ob wir auch tatsächlich gut ankommen.
Der weitere Verlauf ist wie immer bestens, glücklicherweise liegen unsere vielfältigen Köstlichkeiten nicht auf dem Grund des Sees. Wettertechnisch ändert sich leider bis zum nächsten Morgen nichts. Ute H. hat von der Vogalonga in Venedig die gute Idee mitgebracht, die Ausleger und den Raum zwischen den Auslegern als Spritzschutz mit breitem Tesaband abzukleben, was sofort in die Tat umgesetzt wird. Die Boote haben jetzt ein Spiderman ähnliches Aussehen, aber wir sind, was eindringendes Wasser zumindest von den Seiten betrifft, geschützt.
Wir schaukeln im großen Bogen auf den See, passieren im günstigsten Winkel die Engstelle vor der Fischräucherei um auf den Küchensee zu gelangen, erreichen trocken die Farchauer Mühle, und keuchen mit den Booten über die Straße  zum Schaalseekanal, (der Reifen von dem Bootswagen ist immer noch platt) wo das extreme Niedrigwasser im Kanal die nächste Herausforderung für das Einsetzen der Boote ist.
Dann ist Entspannung angesagt. Tatsächlich ist die Natur und die Ruhe auch ohne Sonne (oder vielleicht grade deshalb?) immer wieder anders und immer wieder überwältigend.
Das Gerücht, der Baumstamm, der uns die Einfahrt in den Schaalsee sonst schwermacht sei „wech“ ist tatsächlich kein Gerücht: Wir gleiten leichthändig  auf den Schaalsee, erreichen ohne wesentlichen Sturm oder Wellen (oder merken wir das nicht mehr nach dem Ratzeburger See am Freitag?) Seedorf  und finden uns zwischen den Teilnehmern verschiedener Kaffeefahrten bei leckerem Kuchen (und immer noch in unsere Rettungswesten gekleidet) wieder.

Der Himmel bleibt grau und feucht, aber wir sind bestens gelaunt als wir nach (fast) komplikationsloser Fahrt in der Farchauer Mühle zum Abendessen ankommen: Maren vermisst beim Verlassen des Schaalseekanals ihre Brille, entdeckt sie zum Glück dicht am Ufer auf dem Grund des Wassers (wozu braucht sie eigentlich eine Brille, wenn sie so gut sehen kann ?) und kann sie mit dem Peekhaken herausfischen: Grade noch mal gut gegangen!

Während wir lecker essen erfahren wir, das Svea bei den Deutschen Meisterschaften in Köln im Vierer die Bronzemedaille gewonnen hat und dass es im WM Spiel Deutschland gegen Schweden 1:1 steht. Wir brechen auf, erstmals hier für uns versteckt sich der Sonnenuntergang hinter einer dichten Wolkendecke und erreichen die Ruderakademie fast gleichzeitig mit dem Tor, welches Deutschland vor dem „WM-Aus“ schon in der Vorrunde bewahrt. Leider müssen wir den Sieg allein begießen, da alle anderen schon schlafen.
Am nächsten Morgen ist der Himmel immer noch grau, aber freundlich grau, der Wind hat nachgelassen und so erreichen wir zügig zur letzten Rast Absalonshorst und dann das heimatliche Bootshaus.

Es war wieder eine tolle Tour. Danke an Susanne für Organisation und Planung und an Esther, die obwohl sie nicht rudern konnte,  dabei war und auch immer wie ein rettender Engel auftauchte, wenn eine helfende Hand an Land gebraucht wurde.
Unser Fazit diesmal:
Egal welches Wetter: wir schaffen das!!

Selten so gelacht

Glückwünsche an Svea für die Silbermedaille im Achter bei den DM, damit konnte sie sich für die Weltmeisterschaft qualifizieren.
Für Insider: Ab sofort gehen wir nur noch mit Rettungswesten aufs Klo

Viola Wagner für (in umgekehrter alphabetischer Reihenfolge)
Ute und Ute, Susanne, Sibylle, Maren, Esther und Cornelia

Sveas Erfolg auf der U19-WM

Feierliche Taufe des neuen Sechsers

Hansestadt Lübeck ehrt erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler

Der Schnupperkurs hat begonnen!

Bootsdienst macht Spaß!

Kleinbootmeisterschaft Essen

Anrudern 2018

Frauenruderlehrgang in Ruderakademie Ratzeburg

Berichte/ Impressionen 2017

LN Sportlerwahl 2017

Svea gewinnt das U19-Rennen beim Ergo-Cup

Adventsfeier der LFRG

Sonntag nachmittag auf dem Bootsplatz: Kaffeetafel in blau-weiss

Gold und Silber beim Baltic Cup

Ein Ausflug in die Hauptstadt

Aufmerksame ECHO Leser werden sich an unseren Bericht von der Wiking Sternfahrt im Oktober 2017 erinnern, damals ist ja schon in Christines Kopf der Plan entstanden, den traditionsreichen RC Turbine in Grünau zu besuchen und mal auf der berühmten Regattastrecke zu rudern.  Sie lässt ihre Beziehungen spielen und tatsächlich kommen wir am frühen Abend des 8. Juni  dort an und sofort umweht uns ein Hauch von Geschichte, der uns auch nicht mehr loslässt.
Der RC Turbine ist der Nachfolger des ARV zu Berlin, der 1891 als studentische Vereinigung der Universität Berlin gegründet wurde. 1903 wurde der Bau des jetzt noch bestehenden ARV Hauses, in dem wir übernachten können, in Grünau eingeweiht. Nach Rückübereignung 1999 des Hauses an den ARC zu Berlin e.V. wurde  2003  das 100jährige Jubiläum gemeinsam mit dem RC Turbine gefeiert.
Uns kommen die vom ARC finanziell unterstützten umfangreichen Renovierungsarbeiten zugute, das Haus hat mittlerweile 40 Übernachtungsplätze in recht komfortablen Mehrbettzimmern und wird für Trainings- und Wanderfahrten genutzt.

Der Freundschaftsvertrag  zwischen dem ARC Spandau und dem RC Turbine personalisiert sich für uns durch Martina und Ralf, die uns ja schon im Oktober gastfreundlich aufgenommen haben und uns jetzt auf der Terrasse des Bootshauses, mit Blick auf die berühmte Regattastrecke und pompöse Villen am anderen Ufer, besuchen.
Doch vorher schlendern wir noch durch Grünau, bewundern alte Villen mit großzügigen Grundstücken und wundern uns über prachtvolle  Gebäude, die offenbar ungenutzt verfallen. Auch das ist Berlin.
Wir essen in einem griechischen Restaurant und werden von dem netten Kellner gut mit Ouzo bedacht. Der hat offensichtlich Spaß an den (wie er glaubt) 7 blonden Schwestern aus dem Norden. Aber mittlerweile ist es dunkel und in der Nacht sind bekanntlich alle Katzen grau.
Am Samstag geht es dann ins Boot: Wir passieren die Tribüne, die Hitler bei der Olympiade 1936 vorzeitig  verlassen hat, weil der US Achter den Deutschland Achter besiegen konnte (s. das absolut lesenswerte Buch: Das Wunder von Berlin von Daniel James Brown ). Dann  geht’s von der Dahme durch die Müggel Spree zum großen Müggelsee. Die Sonne brennt uns aufs Hirn, das Wasser ist ziemlich unruhig und die Berliner Gewässer sind an diesem wunderschönen Sommertag gefüllt mit Wasserfahrzeugen in allen Variationen. Die Mannschaft des „Rhein“ fühlt sich hin und her geworfen wie in einer Nussschale. Aber wir haben, obwohl wir unser ganzes ruderliches Können aufbieten um unfallfrei das Ziel zu erreichen, Gelegenheit, die Landschaft, die alten Seebäder, lauschige Badestellen am Ufer und Schrebergärten aus DDR Zeiten neben neuzeitlichen Wochenendhäusern zu begucken.
Wir erreichen über die Müggel Spree den Goosener Kanal, der in den Seddin See mündet und finden in Schmöckwitz einen sehr gastfreundlichen RC, wo wir im Schatten unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen können, während wir auch dort Bilder und die Anlage aus alter Zeit anschauen.
Dann geht’s zur letzten Etappe des Tages: Wir schlängeln uns durch hunderte Segelboote, die eine 100 Jahre Jubiläums Regatta fahren bis zum Langen See und rudern die letzten 2 km auf der Regattastrecke und erreichen konkurrenzlos, allerdings auch ohne begleitenden Applaus unser Endziel. Zum Glück ist das Gewässer am Steg zum Baden freigegeben.
Da der Pizzaservice um die Ecke ist und wir im Bootshaus Getränke bekommen können, machen wir es uns  auf der Terrasse gemütlich und stillen ohne weitere große Anstrengung Hunger und Durst.
Am Sonntag bekommen wir als Belohnung (immerhin haben wir  dem kippeligen „Rhein“ standgehalten) die „Spree“ ,die wohl das beste Boot des Vereins ist. Offenbar hat man gesehen, dass wir schon rudern können ... die Mannschaft des anderen Bootes „Dubrow“ war recht zufrieden.
Wir genießen noch mal die Regattastrecke in die andere Richtung und in dem Boot, was jetzt sehr gut läuft und biegen vor der Wernsdorfer Schleuse in den Oder Spree Kanal. Hier ist es idyllisch und ruhig. Allerdings kommt eine gewittrige Schwüle und drohende dunkle Wolken auf, so dass wir unsere Pause beim Anglertreff kurz halten, wir müssen ja auch noch nach Hause!!

Trotz Donnergrollen bleibt das angekündigte Unwetter aus, (offenbar wissen das die Berliner schon, denn jetzt sind sie wach und wieder auf dem Wasser ... )wir kommen verschwitzt und glücklich am Steg an, springen noch mal kurz in den Fluss  und unter die Dusche und starten Richtung Heimat, wo wir erfüllt von dem Erlebten, gut und ohne Stau ankommen.
Danke an den RC Turbine für die Gastfreundschaft und an Christine für Organisation und Planung.
Viola Wagner für Carola, Maren, Susanne, Ute und Ute

Rudern gegen Krebs

Trainingslager in der Bretagne

Kochlöffer-8er

Jedes Jahr Schaalsee ... und immer anders

Auch in diesem Jahr schart Fahrtenleiterin Susanne ihre wetterfeste  erprobte Truppe (Cornelia, Esther, Maren, Sibylle, Ute und Viola) um sich, um wieder das einzigartige Biosphärenreservat  des Schaalsees zu durchqueren.
Wie gewohnt von langer Hand geplant und organisiert starten wir am Freitag Nachmittag bei bedecktem Himmel, aber trocken in Richtung Ratzeburg.
Was war denn anders?
1. Die Frage war schon lange: können wir uns das zeitaufwendige Umtragen der Boote im Klughafen ersparen oder sind uns gar  die Bauarbeiter im Düker gewogen und parken ihren Arbeitsponton so, dass wir mit viel Schwung und „Ruder lang“ durchkommen?
Esther erkundete vorher schwimmend das Terrain und tatsächlich .... es klappt.
2. Ganz neu das renovierte Fährhaus Rothenhusen. Eine Ortsbesichtigung präsentiert uns ein schmuckes Toilettenhäuschen. Von der Terrasse des mit Reet bekleideten Gasthaues  können wir weit über den Ratzeburger See gucken und die sich entwickelnden Schaumkronen beobachten. Dann wird bei auffrischendem Wind hart unter Land am Westufer bis nach Ratzeburg gerudert.
3. Unterbringung in der Jugendherberge: Wir sind überrascht von dem Komfort, dem netten Empfang auch noch so spät am Abend und den geräumigen Zimmern wo wir zu dritt, bzw. viert nächtigen. Dort treffen wir auch Teilnehmerinnen der Frauenruderwanderfahrt des RVSH mit einem logistisch wesentlich aufwendigeren Vorhaben. Das reichhaltige Frühstücksbüffet am nächsten Morgen lässt keine Wünsche offen.
4. Diesmal kein Gepäckservice, der unsere Habseligkeiten und die wie immer sehr köstlichen und vielfältigen  Leckereien schon vorher zur Unterkunft bringt.
Erstaunlich wie viel man doch in einem Ruderboot transportieren kann, wir können an dem Abend gar nicht alles aufessen, selbst der gut gekühlte Rosé-Wein fehlt nicht.
5. Am Samstag zeigt der Himmel keine blauen Flecken, in mehr oder weniger beständigem Nieselregen starten wir, zum Glück ist es nicht kalt.
Der Schaalseekanal ist diesmal gespickt mit abgestürzten Bäumen. Die Steuerfrauen steuern virtuos die Undine und den Froschkönig durch das Gestrüpp, so dass wir und v.a. die Boote unbeschadet auf dem Pipersee ankommen.
Trotz auffrischendem Wind überqueren wir den bekannten Baumstamm, (der jedes Jahr anders liegt) zur Einfahrt in den Schaalsee (komisch zurück ist es immer einfacher) hangeln uns unter der Kette durch und vor uns tut sich den immer wieder staunenden Augen der  Schaalsee  auf.  Das „bisschen“ Wind hält uns natürlich nicht von unserem Vorhaben ab Seedorf zu erreichen, wo wir nicht auf der sonnigen Terrasse sondern im kuschelig warmen Gasthof den leckeren Kuchen genießen.
6. Spannend natürlich die Hotline über Maren zur deutschen Meisterschaft nach München, wo Svea Pichner sich schon am Freitag  für das Halbfinale und am Samstag fürs Finale qualifiziert.
Es geht dann zügig durch kabbeliges Wasser zurück. Tatsächlich treffen uns noch ein paar Sonnenstrahlen, so dass wir trocken in der Farchauer Mühle ankommen, um dort die letzten Spargel der Saison zu verzehren.
7. Der Sonntag begrüßt uns mit Prasselregen, aber dann starten wir im Trockenen und erreichen nach Passieren von Rothenhusen und Absalomshorst, den Düker, gleiten  wieder an dem Ponton vorbei und werden von der Blaskapelle des Volksfestumzugs schnell auf den Boden der Realität gebracht.
Das Putzen der Boote wird durch Marens Jubelrufe unterbrochen:
Svea hat die Bronze-Medaille im Zweier und Silber im Vierer gewonnen.
Unser Fazit: Immer wieder schön
                        Immer wieder anders
                        Das Wetter hätte viel schlechter sein können
                        Tausend Dank an Susanne, wir sind gerne wieder dabei
Für alle: Viola Wagner

Erdbeerfahrt

Grillen nach den Meisterschaften

Deutsche Meisterschaften 2017 in München

Staffelrudern auf der Alster 2017

Schnupperkurs 2017

89. Lübecker Ruderregatta auf der Wakenitz